Sektion Alter(n) und Gesellschaft
der Deutschen Gesellschaft für Soziologie
Kurzbericht über die Sektionsveranstaltung am 30. Soziologiekongress 2000
Während des 30. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (26. - 29.9.2000, Universität zu Köln) wurde unsere Veranstaltung mit dem Thema: "Alter und Altern aus verschiedenen disziplinären Bezügen der Soziologie - Zur Konstruktion sozialer Ordnungen des Alter(n)s" von rund 50 Besuchern verfolgt.
Manfred Stosberg und Hans-Peter Tews hoben auch die Bedeutung der Sektionsgründung hervor.
Moderiert von Gertrud M. Backes und Jürgen Wolf sprachen (nach der Einführung von Gertrud Backes) sieben Referenten zu folgenden Themen:
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Laszlo A. Vaskovics (Bamberg): Alter(n) im Fokus der Familiensoziologie: Neue Muster individueller Lebensverläufe und familialer Entwicklungsverläufe
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Ursula Dallinger (Bamberg): Die Konstruktion des "guten" Generationenverhältnisses - Solidarität und Gerechtigkeit als Akzeptanzgrundlage der Sozialpolitik
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Shingo Shimada und Manfred Stosberg (Nürnberg): Öffentlichkeit im Wandel - Die gesellschaftliche Konstruktion des Alter(n)s am Beispiel der Einführung der Pflegeversicherung in Japan und Deutschland
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Hans Peter Tews (Heidelberg): Strukturwandel des Alter(n)s am Beispiel "Wohnen und Technik"
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Olaf v.d. Knesebeck, Günter Lüschen (Düsseldorf) und Volker Hüfken ( Birmingham/Alabama): Soziale Ungleichheit in der BRD und den USA
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Peter Schimany (Passau): Alter(n) aus bevölkerungssoziologischer Perspektive. Anmerkungen zur Neukonzeption einer Soziologie des Alter(n)s
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Udo Kelle (Vechta): Die Kontingenz sozialer Ordnungen im Alter: Konsequenzen für Theoriebildung und Sozialforschung in der Alter(n)ssoziologie.
Leider gab es wegen des knappen Zeitrahmens kaum Gelegenheit zur Diskussion der Beiträge. Dennoch dürfte die Veranstaltung ein guter Auftakt für unsere Sektionstätigkeit gewesen sein.
© Sektion Alter(n) und Gesellschaft der Deutschen Gesellschaft für Soziologie